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Azubi-Blog der Volksbanken Raiffeisenbanken Willkommen bei next! Wir sind das Azubinetzwerk der Volksbanken Raiffeisenbanken. 8.000 Azubis tauschen sich hier aus und wachsen gemeinsam! Was dich wirklich erwartet? Wir nehmen dich live mit in unseren Ausbildungsalltag und zeigen, was die Volksbanken Raiffeisenbanken besonders macht. Zeit, dass sich was dreht. Die Finanzwelt ändert sich rasant. Bei next bringen wir uns aktiv ein und entwickeln Ideen für die Zukunft unserer Bank. Neugierig? Wenn es etwas gibt, dass du über unseren Beruf schon immer mal wissen wolltest: Stell deine Frage in der Fragebox!

Lara beim Handelsblatt Bankengipfel 2020: Tag 1

Hi, mein Name ist Lara, ich bin 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Forchheim in Oberfranken. Vor wenigen Monaten habe ich meine Ausbildung bei der VR Bank Bamberg- Forchheim abgeschlossen und bin seitdem als Kundenberaterin in unserer Hauptstelle in Forchheim tätig. Kurz vor Ende meiner Ausbildung wollte ich aber nochmal den ,,Azubi Bonus‘‘ nutzen und habe mich bei next für einen von fünf Azubi Digitalpässen für den Handelsblatt Bankengipfel 2020 Hybrid Edition beworben.

Doch was ist dieser Handelsblatt Bankengipfel eigentlich?

Hier kommen Speaker aus aller Welt zusammen, um sich den bewegenden Fragen der Bankenwelt zu stellen. Die großen Themen dieses Jahr waren Corona, die Digitalisierung und deren gegenseitiger Einfluss aufeinander. Die „Hybrid Edition“ hat es mir und vier weiteren Auszubildenden möglich gemacht, dieses Event hautnah mitzuerleben, indem wir einen der virtuellen Zuschauerplätze bekommen haben. Der Bankengipfel fand also nicht wie sonst nur vor Ort in Frankfurt, sondern auch in vielen Büros in ganz Deutschland, statt.

Der Handelsblatt Bankengipfel startete am ersten Tag mit den Themen „Corona und die Folgen für Banken und Wirtschaft‘“, „(Big)-Tech vs. Banken“ und „Neue Geschäftsmodelle, Fusionen und Kooperationen“ auf dem Programm. Zu Beginn gab ein Speaker zu jedem der Themen ein paar einleitende Impulse und erläuterte seine Ansichten. Anschließend folgte dann meist eine kleine Fragerunde, in welcher auch die Online-Community ihre Fragen im Chat stellen konnte. Danach wurden weitere Speaker zur Podiumsdiskussion auf die Bühne gerufen oder via Videochat live aus anderen Ländern hinzu geschaltet, um dann über die jeweiligen Themen zu diskutieren.

An diesem Tag hat mir Tino Krause (Country Director DACH bei Facebook) am besten gefallen. Er hat das Themengebiet (Big) Tech vs. Banken mit sehr interessanten Impulsen eingeleitet und sein persönliches Statement dazu abgegeben. Besonders interessant fand ich seine Auffassung, dass die Banken darüber nachdenken müssten, in Zukunft mit den Big Techs (zum Beispiel Facebook, Instagram etc.) zusammen zu arbeiten, um nicht zu deren Dienstleistern zu werden. Dies könnte so aussehen, dass die Online- und Social Media-Plattformen zum Partner der Banken werden, um noch näher an den Kunden heranzutreten und weitere Vertriebskanäle zu schaffen. Ganz nach dem Prinzip ,,Mobile first“ wären die Kunden für den Berater zuerst über ihr Smartphone erreichbar und könnten hier vorab schon mal Basisfragen (z.B. zum Online-Banking) oder Fragen zur Vorbereitung auf einen anstehenden Termin bei ihrem Berater beantworten. So wird der Berater entlastet, kann sich für bevorstehende Termine individuell auf seinen Kunden einstellen und arbeitet nebenbei noch viel effizienter. Die Digitalisierung ist eine fundamentale gesellschaftliche Entwicklung und wird nicht nur in Zukunft, sondern auch gerade jetzt in Krisenzeiten für Banken überlebensnotwendig. Dennoch ist Krause der Meinung, dass die Beratung auch in Zukunft keine Algorithmen, sondern Menschen braucht. Und diese Meinung teile ich! 😊

Für mich persönlich ist die aktuelle Entwicklung eine Chance, weil sie den Beruf des Bankers noch vielseitiger und spannender macht und uns viele neue Türen öffnet. Wie zum Beispiel die vermehrte Nutzung der Videoberatung, der Ausbau des kontaktlosen Zahlungsverkehrs und die Schaffung mobiler Arbeitsplätze. Die Corona Pandemie hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt, sowohl im Bereich der Digitalisierung als auch im Umgang mit unseren Kunden, welche durch die starken Schwankungen der Märkte gerade im Wertpapierbereich viel sensibler geworden sind und somit unser Know-how und Fingerspitzengefühl nun noch mehr gefragt ist. Diese Herausforderungen sind auf der anderen Seite aber auch riesige Chancen, durch die sich der gesamte Bankensektor nochmal enorm weiterentwickeln kann und muss! Was mir in dieser Zeit allerdings besonders bewusst geworden ist, ist, dass der persönliche Ansprechpartner vor Ort für unsere Kunden vor allem jetzt besonders wichtig ist, auch wenn der Kontakt aktuell telefonisch, per Mail oder Video stattfindet. 😊

 

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