Azubis übernehmen die Filiale Aue der Volksbank Chemnitz
Fünf Wochen lang lag die Filiale Aue in unseren Händen. Für uns Azubis der Volksbank Chemnitz bedeutete das: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und den Filialalltag selbst gestalten. In diesem Beitrag geben wir euch einen Einblick in diese besondere Zeit.
Der Alltag in der Azubifiliale
Während der fünf Wochen arbeiteten wir als Team eng zusammen und unterstützten uns gegenseitig. Service und Kasse, somit der gesamte Eingangsbereich der Filiale, wurde von unserem ersten Ausbildungsjahr gemanagt. Kundschaft, die die Filiale betrat, sah als Erstes neue Gesichter. Das zweite Ausbildungsjahr übernahm komplett die Kundentermine samt Vorbereitung und Nachbereitung. Aber auch hier unterstützte uns das erste Ausbildungsjahr. Von dieser starken Zusammenarbeit profitierte die Azubifiliale sehr. Egal, welche Herausforderung vor uns stand, wir meisterten sie gemeinsam.
Komplett allein waren wir allerdings nicht. Ein Back-Up bestand aus dem ursprünglichen Filialteam aus Aue und unserem Trainerteam, welches uns oft in Termine begleitete. Somit waren immer ein Austausch und Feedbackgespräche möglich, um uns weiterzuentwickeln.
Doch wie konnte ein Projekt durch Azubis so stattfinden und was steckt hinter den Kulissen? Natürlich ist eine umfangreiche Vorbereitung notwendig, um so etwas auf die Beine zu stellen. In Zusammenarbeit mit vielen Abteilungen, Kollegschaft, den Trainern und dem Filialteam aus Aue entstand dieses große Projekt.
Unsere Aufgabenverteilung
Wir hatten mehrere Teams mit verschiedenen Aufgaben. Das erste Team „Personal“ kümmerte sich um die Personalpläne. Wer ist wann für was eingesetzt und wer fährt bei wem mit? Denn Fahrgemeinschaften waren uns durch E-Autos der Volksbank möglich.
Das zweite Team war das Team „Marketing“. Hier wurden Videoideen erstellt, Instagram Reels abgedreht und Einblicke in unseren Alltag als Azubifiliale festgehalten.

Wie jede andere Bankfiliale auch, hatten wir natürlich Ziele als Meilensteine für uns gesetzt. Darum kümmerte sich das „Vertriebsmanagement“. Es wurde entschieden, welche Themen wir in Kundenberatungen angehen möchten und wann welche Termine stattfinden sollten.
Das Team „Rund um die Filiale“ war ebenso wichtig und kümmerte sich um Zugänge, Abläufe und Orga. Denn man muss natürlich auch in die Filiale kommen und wissen, wo sich was befindet und wer welchen Beratungsraum nutzen kann.
Zu guter Letzt funktioniert eine Bankfiliale nur mit zentralen Ansprechpersonen, die alles im Überblick behalten und schauen, dass alle Zielvorgaben eingehalten werden. Das übernahm die „Filialleitung“. Am Ende jeder Woche führte die Filialleitung auch einzelne Feedbackgespräche.

Herausforderungen und Erfahrungen
Ein paar Herausforderungen gab es auch. Mal standen wir vor einer verschlossenen Tür, mal war ein Kundenanliegen umfangreicher als erwartet oder alle Beratungsräume waren gleichzeitig belegt. Aber wir haben alles gemeistert, denn diese Zeit war eine riesige Lernzeit für uns alle.
Wir sind im Team enger zusammengewachsen und haben gelernt, selbstständig zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Alle sind an ihren eigenen Herausforderungen gewachsen, haben ihren Horizont erweitert und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft bei der Volksbank Chemnitz gesammelt.
Unser Fazit
Das Projekt hat uns gezeigt, wie viel Potenzial in uns steckt und wie wir an Herausforderungen wachsen können. Wir gehen nun alle mit neuem Mut und Wissen in unsere Stammfilialen zurück, um das Gelernte direkt anwenden zu können.
Besonders mitnehmen werden wir das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten und die Erfahrung, schon während der Ausbildung viel Verantwortung übernehmen zu dürfen.
Wir danken der Volksbank Chemnitz für diese unglaubliche Möglichkeit.