Geno-Dresscode: So kleidest du dich als Bankkauffrau
Anzug, Tuch und hohe Schuhe oder Jeans, Bluse und weiße Sneaker? Wir dürfen beides! Banken sind lockerer geworden und das nicht nur, weil vieles heutzutage online geht, sondern auch, weil wir moderner auftreten. Der Dresscode hat sich wesentlich verändert. Aber was genau sollte man anziehen? Und wie kann man seinen eigenen Stil mit den beruflichen Anforderungen in Einklang bringen?
Ich bin Jule, 20 Jahre alt und Auszubildene zur Bankkauffrau im dritten Lehrjahr der Volksbank eG Osterholz Bremervörde. Als ich 2022 angefangen habe, stellte ich mir ähnliche Fragen rund um das Thema Outfits in der Bank. Damit ihr an eurem ersten Tag glänzen könnt, habe ich euch hier einige Tipps mitgebracht.
Clever shoppen und Individualität bewahren
Große Unterschiede gibt es bei uns in den verschiedenen Abteilungen nicht. Manche Kolleginnen und Kollegen, die den ganzen Tag keine Kundinnen und Kunden sehen, sind ähnlich gekleidet wie ein Kundenberater oder eine -beraterin.
Was nicht bedeutet, dass sich niemand mehr oder weniger „schick“ kleiden soll, die Hauptsache ist, sich wohlzufühlen, damit man schnell den eigenen Style findet. Solange man 2-3 Basics hat, muss man auch nicht ständig shoppen und sie lassen sich super im Alltag kombinieren.
Falls ihr euch zu Beginn mit dem Wichtigsten ausstatten wollt, hier meine Must-haves:
– schwarzer oder dunkelblauer Hosenanzug
– dunkle Blazer
– helle und dunkle Blusen
Was auch immer geht, sind Kleider und Röcke. Schließlich muss sich niemand zwingend anders kleiden, wenn man es klassisch mag. Unsere Ausbilderin hat immer gesagt: Zieht euch so an, als würdet ihr zu Omas Geburtstag gehen! Und ich finde das Beispiel genau passend.
Man kann also auch gerne eine farbige Bluse mit Jeans oder Chinos kombinieren und sieht immer noch schick aus, egal ob Pumps oder Business Sneaker.
Good to know!
Wichtig ist allerdings immer noch, dass die Schultern bedeckt sind und die Rock- oder Kleiderlänge eine Handbreit über dem Knie aufhören darf. Ansonsten ist uns Damen kaum mehr eine Style-Grenze gesetzt. Ob lange oder im Sommer auch kurze Blusen, ob Muster oder bunt – ganz egal. Auch schlichte Langarmshirts mit einem Blazer oder einem Feinstrickcardigan können schick aussehen.
Dresscode-No-Gos in der Bank
Um im Zweifel auch zu wissen, was ihr auf keinen Fall anziehen solltet, habe ich zu guter Letzt noch ein paar No-Gos für den Dresscode in der Bank. Wir wollen seriös auftreten für unsere Kundschaft und daher sind knappe Sachen eher nichts für die Bank. Oberteile, die bauchfrei, durchsichtig oder sehr tief ausgeschnitten sind, bleiben daher lieber zuhause. Auch blaue Jeans oder verwaschene Hosen mit Löchern sind nicht gewünscht. Schuhe wie Flip-Flops, Sandalen oder Turnschuhe solltet ihr lieber vermeiden. Selbstverständlich sollten eure Schuhe sauber sein, ebenso eure Kleidung.
Fazit
Wichtig ist, dass Ihr gepflegt ausseht und euch wohl in eurer Kleidung wohlfühlt. Mit dem Geno-Dresscode sind uns viele Freiheiten gegeben, mit denen wir uns alle persönlich verwirklichen können und trotzdem professionell aussehen.
Jordi
Super gemacht Juka!