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Gemeinsam Zukunft gestalten! Celina beim Bewerberworkshop in Lübeck

Hallo zusammen!

Ich bin Celina, 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Rhede im Münsterland. Meine Ausbildung habe ich 2018 bei der VR-Bank Westmünsterland begonnen und bin jetzt im dritten Lehrjahr.

Wir Azubis können uns meist gut an unsere “Candidate Journey”, also den Prozess von der Jobsuche bis hin zur Einstellung im Unternehmen, erinnern: Wie bin ich auf die Bank als Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden? Welche Möglichkeiten hatte ich bei der Bewerbung? Wie verlief das Auswahlverfahren, gab es z. B. ein Assessmentcenter? Was habe ich am ersten Arbeitstag erlebt?

Diese und viele weitere Fragen zur Candidate Journey hat sich auch der Bereich Personal des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gestellt und daraus einen Workshop konzipiert. Der BVR ist der Spitzenverband der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft in Deutschland, deren Mitglieder Genossenschaftsbanken sind. Für den Workshop wurden Ausbildungsverantwortliche und Azubis von sechs verschiedenen Volksbanken Raiffeisenbanken aus ganz Deutschland nach Lübeck eingeladen. Auch meine Ausbildungsleiterin hat eine Einladung bekommen, und gemeinsam mit meinem Azubi-Kollegen Lars aus meinem Lehrjahr durfte ich sie begleiten.

Für den Workshop wurde die Candidate Journey in vier Phasen aufgeteilt und im Anschluss daran zu jeder der Phasen Ideen gesammelt:

Phase 1: In dieser Phase haben wir die Fragestellung beleuchtet, wo oder über wen angehende Azubis auf eine Bank als Ausbildungsplatzanbieter aufmerksam werden.

Phase 2: Einmal auf einen potenziellen Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden, haben Bewerber in der Regel den Wunsch nach umfassenden und leicht verfügbaren Informationen zu Unternehmen und Arbeitsbedingungen – wie dies gelingen kann, wird in Phase 2 betrachtet.

Phase 3: Diese Phase beginnt mit der formalen Bewerbungseinreichung und dauert bis zum Ende des Auswahlverfahrens. Wichtig hierbei ist z.B., dass die Einreichung der Bewerbungsunterlagen möglichst einfach erfolgen kann.

Phase 4: Zu guter Letzt ist es wichtig, die neuen Azubis auch willkommen zu heißen im Unternehmen – das sogenannte Onboarding ist Bestandteil dieser Phase.

Für die Ideensammlung zu den jeweiligen Phasen wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe konnte neue Ideen sammeln, aber auch die Ideen von der vorherigen Gruppe weiterentwickeln. Das Spannende dabei: Azubis und Ausbilder wurden jeweils in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, sodass jede Gruppe andere Schwerpunkte bei der Ideenfindung berücksichtigt hat. Wir Azubis konnten uns gut in die Rolle der Bewerber hineinversetzen, während die Ausbildungsverantwortlichen aus der Sicht der Personalabteilung die Ideen bewerten konnten. Dadurch sind viele gute Gedanken, aber gleichzeitig auch schon viele Umsetzungsvorschläge entstanden.

Nachdem alle Gruppen zu jeder Phase etwas erarbeitet haben, wurden am Nachmittag alle Ideen gesammelt, vorgestellt und sortiert. Wir waren von den Ergebnissen, die wir zusammengestellt haben, echt beeindruckt, denn viele Ideen haben sich im Laufe des Tages in viele verschiedenen Richtungen weiterentwickelt.

Meiner Meinung nach war der Workshop ein voller Erfolg, denn neben den vielen innovativen Anregungen konnten wir uns mit den anderen Azubis und Ausbildern vernetzen und Kontakte knüpfen. Ich fand es super, dass wir Azubis uns in den Workshop mit einbringen konnten und bin auf die Umsetzungen der Ideen schon gespannt!

Celina

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