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Hautnah dabei: Ein Tag im GenoKolleg

Hallo meine lieben next-Leser!

Mein Name ist Cassandra Samietz, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Recklinghausen. Im Jahr 2018 habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank Marl-Recklinghausen eG angefangen und bin nun im zweiten Ausbildungsjahr.

Für mich war es genau die richtige Entscheidung, die Ausbildung bei der Volksbank zu machen und ich sage euch auch gerne warum. Jeden Tag erleben wir in den unterschiedlichen Abteilungen spannende Erlebnisse mit unseren Mitarbeitern und Kunden, aber auch im Internat. Ein Internat? Ja genau! Während der Ausbildungszeit finden die Berufsschulblöcke nämlich am GenoKolleg in Münster statt. Auch wenn dies nicht für alle Volksbanken Raiffeisenbanken in ganz Deutschland gilt, gehen doch viele Azubis der Volksbanken Raiffeisenbanken in Nordrhein-Westfalen dort im Internat zur Berufsschule.

Das GenoKolleg ist eine ganz besondere Berufsschule und hat eine eigenständige, unverwechselbare Identität, die ganz wesentlich von den genossenschaftlichen Werten und der gemeinsamen Schulgemeinschaft geprägt ist. Die Lehrer des GenoKollegs verfolgen dieses Leitbild, indem sie die persönliche Entwicklung und den Ausbildungserfolg jedes einzelnen Schülers unterstützen. Dies wird durch viele verschiedene Projekte realisiert, welche unsere Berufsschule von den anderen Berufsschulen unterscheidet.

Ein großes Projekt sind die digitalen Klassen. Digital heißt, dass jeder unserer Lehrer und auch wir Schüler ein Tablet besitzen und ausschließlich damit arbeiten. Bei uns gibt es kein Papier und keinen klassischen Stift mehr. Unsere Klassenräume sind natürlich auch mit den neuesten technischen „Spielereien“ ausgestattet. Die kompetenten Lehrer, welche sich super in der digitalen Welt auskennen, machen das Projekt umso leichter und spannender. Ich finde diese digitale Umsetzung einfach nur klasse, man muss keine Ordner und Blöcke schleppen, sondern hat alles geordnet und sortiert auf seinem Tablet.

Unsere Hauptfächer sind Bankbetriebslehre, Rechnungswesen und Allgemeine Wirtschaftslehre. Aber natürlich haben wir auch andere Fächer wie zum Beispiel Genossenschaftslehre, Marketing, Podcast und Sport.

Wir am GenoKolleg verfolgen den genossenschaftlichen Gedanken und sind eine große Gemeinschaft. Durch die Projekte und das gemeinsame Mittag- und Abendessen mit den Schülern und Lehrern herrscht eine familiäre Stimmung. Schüler und Lehrer helfen und unterstützen sich gegenseitig. Im Ganzen sind wir eine große Familie und ich bin dankbar, zu dieser Berufsschule gehen zu dürfen.

Die Berufsschulblöcke haben eine Dauer von zwei bis vier Wochen. Innerhalb dieser Zeit wohnen wir dort in unseren Zimmern, welches man sich in der Regel mit einem oder zwei Klassenkameraden teilt. Jedes Zimmer ist mit je einem Bett, einem Schrank und einem Schreibtisch ausgestattet. Von morgens bis abends wird man in der Mensa mit einem Frühstücksbuffet, einem Mittagsbuffet und einem Abendbrot verpflegt. Man hat immer ein Fleisch- und ein vegetarisches Gericht zur Auswahl. Es ist also für jeden Essenstyp etwas dabei!

Das GenoKolleg bietet aber noch einiges mehr, wie zum Beispiel das individuelle Freizeitangebot, mit dem dazugehörigen Freizeitbereich, indem die Schüler beispielsweise Billard, Darts, Tischtennis, Kicker oder auf der PlayStation spielen können. Und falls man mal etwas auf dem Herzen haben sollte, gibt es einen Sozialpädagogen, der vor Ort ist und immer ein offenes Ohr hat.

Dazu liefert Münster natürlich eine tolle Innenstadt, die nur wenige Minuten zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar ist. Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist Münster eine Studentenstadt und bietet einem viele verschiedene Bars, Diskotheken, Kinos oder auch den schönen Aasee, an dem man super segeln oder einfach nur chillen kann.

Zusammengefasst bin ich dankbar, auf das GenoKolleg in Münster gehen zu dürfen, da es mich super auf meine Prüfungen vorbereitet, mir das digitale Projekt mit den Tablet-Klassen super gefällt und ich selbst den genossenschaftlichen Gedanken und das Leitbild der Schule vertrete.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Leben, meine Ausbildung zur Bankkauffrau und der Berufsschule dem GenoKolleg geben.

Ihr wollt noch mehr wissen? Dann schreibt eure Fragen gerne in die Kommentare.

Liebe Grüße

Eure Cassandra

 

 

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