Banker = spießig? Nicht bei uns.
„Glaubst du, dass das Schubladendenken in Bezug auf Banken irgendwann Vergangenheit sein wird?“
Das war eine der Fragen, die mir in meinem Vorstellungsgespräch bei der Volksbank Vechta gestellt wurde. Meine Antwort im ersten Moment? „Nein, solange die Banken nicht zeigen, dass sie nicht in diese Schublade gehören.“ Heute, fast zwei Jahre später, muss ich sagen: Die Volksbank Vechta hat mir deutlich bewiesen, dass genau das möglich ist.

Hey, ich bin Annika, 25 Jahre alt und arbeite im Marketing der Volksbank Vechta. Bevor es für mich in die Bankenwelt ging, habe ich dual BWL studiert, meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen und erste Erfahrungen im Eventmanagement und Marketing gesammelt.
Mit dem klassischen Bankgeschäft habe ich im Alltag wenig zu tun, mit Bankern und Bankerinnen dafür umso mehr. Und falls ihr euch jetzt den typischen Banker vorstellt, der gestriegelt im Anzug sitzt, niemals lacht und ausschließlich über Geld nachdenkt, dann muss ich euch enttäuschen: Nach meiner bisherigen Zeit hier kann ich mit Sicherheit sagen, dass keines dieser Klischees zutrifft.
Wir sind alles andere als eintönig
Bei uns arbeiten, wie in jedem anderen Unternehmen auch, ganz unterschiedliche Charaktere. Die einen sind eher ruhig, die anderen hört man schon drei Büros weiter. Genau diese Mischung macht es spannend. Und mit dem typischen Klischee vom steifen Bankalltag hat das wenig zu tun: Ein Kollege gründet einen Run Club, ein anderer gewinnt mit seiner Begeisterung für den Stoppelmarkt regelmäßig die Herzen seiner Kundinnen und Kunden. Auch dass Menschen mit 60 Jahren nochmal den Mut haben, beruflich etwas Neues zu wagen und anschließend sagen, dass sie sich hier wohler fühlen als je zuvor, spricht für mich eine ganz klare Sprache.

Und dann wäre da noch die Sache mit dem angeblichen Oberspießer. Wer kann schon von sich behaupten, den Vorstand dazu gebracht zu haben, gemeinsam in den Breakdancer zu steigen? Unser Vorstand legt vor versammelter Mannschaft sogar einen fast perfekten Radschlag hin, wenn er herausgefordert wird. Ganz so stocksteif, wie man sich Banker oft vorstellt, scheint das also nicht zu sein.
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich hier angefangen habe. Damals wurde ich oft gefragt: „Anni, meinst du, dass du in eine Bank passt? Du bist doch gar nicht so spießig.“ Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir diese Frage anfangs auch gestellt. Vielleicht hatte ich selbst noch das ein oder andere Klischee im Kopf.
Die Antwort kam allerdings schneller als gedacht. Nach nicht einmal einer Woche habe ich mich hier pudelwohl gefühlt.

Wir sind mehr als nur Zahlen und Konten
Unsere Bank organisiert Sushi-Kurse, Buchlesungen, Musicalfahrten oder Kreativworkshops für Kundschaft und Mitglieder. Solche Veranstaltungen macht man nicht, wenn es einem ausschließlich ums eigene Geld geht. Solche Veranstaltungen macht man, weil man Menschen zusammenbringen möchte.
Genau das ist es, was ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe: Eine Bank besteht nicht nur aus Finanzthemen. Sie besteht vor allem aus Menschen. Aus Beraterinnen und Beratern, die ihre Kundinnen und Kunden oft schon viele Jahre kompetent begleiten und ernst nehmen. Aus persönlichen Gesprächen. Aus Vertrauen. Und aus Beziehungen, die weit über ein einzelnes Produkt hinausgehen.
Weg mit dem Klischee
Deshalb kann ich mit einem Klischee direkt aufräumen: Banker sind nicht automatisch spießig. Die Menschen hier sind so unterschiedlich wie überall sonst auch. Und genau das macht diesen Arbeitsplatz für mich aus. Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich in einer Bank mit verdammt coolen Bankern und Bankerinnen arbeite. Und das hätte ich vor meinem Vorstellungsgespräch wahrscheinlich selbst nicht gedacht.
