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Wir packen an Teil 2: Azubis im Altenheim

Hallo zusammen!

Anfang des Jahres 2019 haben wir, die Azubis des ersten Lehrjahres von der VR-Bank Rottal-Inn eG, ein ganz besonderes soziales Projekt umgesetzt. Wir wollten zeigen, dass wir mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen umgehen können – und das außerhalb unserer gewohnten Geschäftsstellen. 🙂

Unter der Leitung von Sebnem, Christian und Arian haben wir uns für das „Projekt Altenheim“ entschieden. Viele von uns sind sehr interessiert am Arbeitsalltag einer Pflegeeinrichtung und konnten bisher noch nicht im sozialen Bereich tätig werden. Die Wahl des Projekts war uns überlassen, allerdings erhielten wir von unserer Bank zur ersten Orientierung ein paar Vorschläge.

Zunächst teilten wir die Gruppen für die drei geplanten Nachmittage ein. Anschließend machten wir uns Gedanken darüber, mit welchen Aktivitäten wir den Bewohnern des Altenheims eine möglichst schöne Abwechslung zu ihrem gewohnten Alltag bieten könnten.

Was uns bei der Umsetzung unserer Pläne wirklich gefreut hat, war die tolle Unterstützung seitens der Pflegekräfte des Caritas Altenheim St. Vinzenz. Gemeinsam organisierten wir einen Gesellschaftsspielnachmittag, am anderen Tag wurde zusammen gekocht und gebacken. Außerdem veranstalteten wir mit den Senioren ein Gedächtnistraining. Letzteres bedurfte einiges an Vorbereitungszeit und wir mussten bei der Umsetzung viel Spontanität und Feingefühl einbringen.

Uns überraschte vor allem die harmonische Atmosphäre im Altenheim, was in Zeiten von Personalengpässen im Pflegebereich definitiv nicht selbstverständlich ist. Die Projekttage haben uns gezeigt, dass Altenheime eine sehr wichtige Funktion in unserer Gesellschaft haben. Außerdem fanden wir die Freude, mit der die betreuten Personen zu den drei Nachmittagen kamen, sehr beeindruckend. Wahrscheinlich lag es sowohl an der gemütlich gestalteten Einrichtung, als auch an der perfekten Rundum-Versorgung durch die Betreuer.

Zusammenfassend waren wir alle sehr zufrieden über den gelungenen Ablauf des Projekts sowie die neu gesammelten Erfahrungen und Einblicke.

Der Gedanke, ganz alltägliche Dinge nicht mehr ohne Hilfe anderer verrichten zu können, hat jeden von uns bisher (zum Glück) noch nicht beschäftigen müssen. Deshalb war es umso schöner, von den Bewohnern des Heims eine solche Wertschätzung entgegengebracht zu bekommen. Dort konnte man auch am ehesten realisieren, was Zeit doch für ein kostbares Gut in unserer schnelllebigen Welt ist. Trotz fortgeschrittenen Alters ist das Miteinander dort noch voller Leben, was viele doch oft vergessen. 🙂

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