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ÜBI – Vorbereitung ist alles!!

Prüfungsstress? Kenn‘ ich nicht, gibt es nicht!

Bei mir ist mittlerweile mehr als ein ganzes Jahr meiner Ausbildung rum, das bedeutet, jetzt kommt die Zwischenprüfung. Das ist ein Test über alle bisher in der Theorie erlernten Themen.

Der 26. September ist der Stichtag: Tag der Zwischenprüfung. Aber Druck oder Nervosität spüre ich nicht. 🙂 Denn dank unserem ÜBI sind wir sehr gut vorbereitet. ÜBI ist die Abkürzung für Überbetrieblicher Unterricht. Im Zuge dessen finden in regelmäßigen Abständen Seminare an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen statt. Hier kommen wir mit Azubis aus anderen Genossenschaftsbanken der Region zusammen und lernen interaktiv. Dabei lernen wir alle prüfungsrelevanten Themen und das meistens sogar, bevor wir sie in der Schule durchgehen. Der große Vorteil am ÜBI ist, dass man hier intensiver lernen kann und viele nützliche Eselsbrücken und Tipps bekommt, die dabei helfen, das Erlernte besser zu behalten.

Hauptthema im ÜBI ist das Vertriebstraining. Von unserem Trainer Marco Brixius (vom Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.) werden wir darin geschult, Beratungsthemen vorzubereiten und Beratungsgespräche zu führen. Dazu nehmen wir bei Rollenspielen die Rolle des Beraters ein. So üben wir die Gesprächsführung  und sammeln die nötige Sicherheit, also „Learning by Doing“. Dabei hilft mir auch das Feedback der Gespräche von meinen Mit-Azubis sehr weiter. Beratungsgespräche führen ist der mündliche Teil unserer Abschlussprüfung. Damit uns das einfacher fällt, lernen wir nach einem bestimmten Schema vorzugehen. In unserer Bank bei der Volksbank Eifel eG wird großen Wert darauf gelegt, dass wir das Erlernte praktisch anwenden können. Ganz nach dem Motto „Learning from the best“ durfte ich deshalb auch schon in einige Gespräche von erfahrenen Beratern hineinschnuppern und konnte vieles wiedererkennen, was wir im ÜBI bereits gelernt haben.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin nie ein Freund davon gewesen, mich stundenlang hinzusetzen, um Dinge auswendig zu lernen. Durch den überbetrieblichen Unterricht, das Nachbereiten des Erlernten, die Anwendung des Erlernten im praktischen Bereich in der Bank und das Wiederholen in der Berufsschule ergibt sich ein Lernrhythmus, der das Hinsetzen und Blocklernen überflüssig macht.

Das Wichtigste, was wir im ÜBI neben der Prüfungsvorbereitung und dem Vertriebstraining lernen, ist das, was uns als Genossenschaftsbank ausmacht – nämlich unsere genossenschaftlichen Werte wie Mitbestimmung und Förderung der Mitglieder im Sinne des Kerngedanken „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Diese Werte begleiten uns natürlich von Anfang an. Wir lernen die Philosophie der Genossenschaftsbanken und wie sie sich in unserer Arbeit, unseren Produkten und auch in unserer Art zu beraten ausdrückt. All diese Werte beeinflussen auch unsere Überlegungen zu zukunftsrelevanten Themen.

Was Genossenschaft bedeutet, ist in unserer Bank nicht zu übersehen. In unserem Foyer hängt beispielsweise eine große Leinwand, auf der wir all das, was unsere Mitglieder von uns erwarten und unter Genossenschaft verstehen, gesammelt haben. Für mich bedeutet die Arbeit in einer Genossenschaftsbank einerseits Verantwortung gegenüber allen Menschen in unserer Region zu tragen, die unsere Beratung brauchen, aber auch, mir den Nutzen unserer Mitglieder durch unsere Arbeit vor Augen zu halten. Denn dadurch gebe ich dem, was ich tue, einen Sinn.

Viele Grüße,
euer Celestino

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