Zwischen Bankalltag und Neonblau

Manchmal entstehen die spannendsten Ideen genau dort, wo zwei Welten aufeinandertreffen: zwischen einem strukturierten Bankalltag und einem kreativen Raum voller junger Menschen, die gemeinsam Zukunft denken wollen. Hey, ich bin Gizem, 24 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. In meinem Beitrag möchte ich dich mitnehmen in die Welt zwischen meinem Bankalltag und der Arbeit bei Neonblau. Lass uns gemeinsam schauen, wie wir bei Neonblau zusammenarbeiten, warum unterschiedliche Blickwinkel unsere Ideen stärken und welche Vision wir für junge Menschen in der genossenschaftlichen Welt verfolgen.

Wer ich bin und was mich antreibt

Nach meinem Abi habe ich mit der Ausbildung zur Bankkauffrau gestartet und damit meinen Weg in die Bankenwelt gefunden. Danach ging es für mich direkt weiter mit dem dualen Studium BWL – Digital Business Management bei der Vereinigte Volksbanken eG, welches ich im Oktober 2025 erfolgreich abgeschlossen habe. Während meines Studiums lagen meine Schwerpunkte vor allem im Bereich Datenmanagement. Seitdem bin ich im Team Vertriebsmanagement angekommen. Dort beschäftige ich mich vor allem mit den Themen Impulsmanagement und Smart Data. Also damit, wie Daten sinnvoll genutzt werden können und wie daraus konkrete Vertriebsimpulse entstehen.

Mit Neonblau neue Wege gehen – unsere Aufgaben im Team Community

Neonblau ist die Next-Gen-Consultancy des Bundesverbands der deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR). Rund 60 junge Menschen aus ganz Deutschland arbeiten hier zusammen: zur Hälfte aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe (GFG), zur Hälfte mit ganz anderen beruflichen Hintergründen. Bei Neonblau bin ich Teil der Community-Gruppe. Unser Fokus liegt darauf, genossenschaftliche Themen so weiterzudenken, dass sie für junge Menschen verständlich, relevant und erlebbar werden. Konkret beschäftigen wir uns aktuell viel mit der Frage, wie Mitgliedschaft moderner dargestellt werden kann. Dabei analysieren wir bestehende Lösungen, hinterfragen sie aus Sicht der jungen Zielgruppe und entwickeln neue Ideen. Gestartet sind wir mit zwei zentralen Themen: der Banking App und MeinPlus, dem Vorteilsprogramm der Volksbanken Raiffeisenbanken. Im weiteren Verlauf hat sich daraus unter anderem die Arbeit am Mitgliedervorteilscheck entwickelt.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind regelmäßige Meinungsaustausche und Abstimmungen, zu denen wir eingeladen werden. Dort stellen wir unsere Ergebnisse vor, bringen unsere Perspektive ein und erhalten direktes Feedback aus anderen Bereichen und von Entscheidern. Aus diesen Dialogen entstehen häufig neue Impulse, die wiederum zu weiteren Aufgabenstellungen führen und unsere Arbeit weiter vorantreiben. Ergänzend dazu vertiefen wir unsere Ideen in Workshops. Unsere Gedanken verschwinden nicht in der Schublade, sondern fließen aktiv in Weiterentwicklungen ein.

Collage von Meetings, Workshops, Meinungsaustausche des Neonblau-Teams

Wie Teamwork bei Neonblau wirklich aussieht

Die Zusammenarbeit in der Community-Gruppe läuft bei uns überwiegend digital ab. In der Regel treffen wir uns wöchentlich, mal für kürzere Check-Ups, mal für längere Sessions, je nachdem, wie umfangreich die aktuellen Themen gerade sind. Dabei bleiben wir bewusst flexibel und passen unsere Termine an den Arbeitsstand an. Da wir alle unsere Arbeit bei Neonblau zusätzlich zu unserem regulären Job oder Ausbildung/Studium machen, finden die Meetings meist abends statt. Und natürlich gilt auch bei uns: über Weihnachten und Neujahr darf es dann auch mal etwas ruhiger werden.

Gizem im digitalen Meeting für Neonblau - Laptop mit Volksbank-Teddy

Da wir deutschlandweit verteilt sind, ist die digitale Zusammenarbeit für uns ganz selbstverständlich und bisher auch nie ein Hindernis gewesen. Bei der Vielzahl an Themen ist es wichtig, dass alle im Team gut informiert bleiben und trotz unterschiedlicher Aufgaben den Überblick behalten. Das gelingt uns durch einen engen Austausch, klare Absprachen und ein gemeinsames Commitment innerhalb der Gruppe. Gleichzeitig ist uns der persönliche Austausch wichtig. Deshalb planen wir sowohl ein gruppeninternes Treffen als auch ein Offsite mit der gesamten Neonblau-Gruppe.

Gizem während der Arbeit für Neonblau am Laptop

Warum unterschiedliche Perspektiven so wertvoll sind

Die genossenschaftliche Finanzwelt ist komplex, mit vielen Vorgaben, Prozessen und Abhängigkeiten. Durch meine Ausbildung und mein Studium habe ich einen umfassenden Einblick in viele unterschiedliche Bereiche erhalten. Nicht nur in einzelne Abteilungen oder die eigene Bank, sondern in Zusammenhänge innerhalb der gesamten GFG-Welt. Dieser interne Blick hilft dabei, Strukturen, Prozesse und Abhängigkeiten besser zu verstehen und Ideen realistischer einzuordnen.

Gleichzeitig zeigt die Arbeit bei Neonblau, wie wertvoll der Blick von außen ist. Teammitglieder ohne Bankhintergrund bringen neue Denkansätze mit, hinterfragen Selbstverständliches und setzen andere Schwerpunkte. Genau diese Mischung ergänzt sich besonders gut. Während der interne Blick für Verständnis sorgt, liefert die externe Perspektive frische Impulse. Zusammen entstehen so Ideen, die sowohl zur genossenschaftlichen Realität passen als auch die Zielgruppe wirklich abholen.

Zukunftsvision

Unser Anspruch im Team ist es, genossenschaftliche Themen so aufzubereiten, dass sie für junge Menschen nachvollziehbar und relevant sind. Uns geht es darum, Dinge verständlicher zu machen, neu zu denken und dort anzusetzen, wo junge Zielgruppen im Alltag wirklich Berührungspunkte haben. Dabei geht es uns weniger um trockene Erklärungen, sondern um echte Mehrwerte: Wie fühlt sich Mitgliedschaft an? Wo begegnet sie mir im Alltag? Und warum lohnt es sich, Teil einer Genossenschaft zu sein?

Ein wichtiger Teil davon ist natürlich der Austausch. Mit Formaten wie unserem Quartalsupdate öffnen wir Neonblau für alle Interessierten aus der GFG und geben Einblicke in unsere Arbeit, aktuelle Themen und neue Ideen. Neugierig geworden? Dann werde Teil der Volksbanken Raiffeisenbanken und bringe deine eigene Perspektive in die Zukunft der genossenschaftlichen Finanzwelt ein!

 



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