Vom Azubi zum Privatkundenberater

Die Ausbildungszeit ist vorbei und plötzlich steht man vor einem leeren Blatt? So ging es mir auch! Hi, ich bin Javad, 25 Jahre alt, und arbeite als Privatkundenberater bei der Volksbank Lüneburger Heide. In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Geschichte und nehme euch Schritt für Schritt mit auf meinen bisherigen Karriereweg, vom ersten Job nach der Ausbildung bis heute.

Ausbildungszeit als Basis

Das Bankgeschäft und das Thema Finanzen haben mich schon immer interessiert. Ich fand es schon früh spannend, wie eine gute finanzielle Entscheidung das Leben positiv beeinflussen kann.

Ich durfte viele Abteilungen kennenlernen und habe unterschiedliche Aufgaben ausprobiert. Dazu zählten interne Bereiche wie Markt-Service, wo ich mich unter anderem um die Themen Nachlassabwicklung und Kreditkarten gekümmert habe. Auch in der internen Revision war ich eingesetzt, ein Bereich, der viel Konzentration und Genauigkeit erfordert.

Gleichzeitig konnte ich aber auch viel Erfahrung in Abteilungen sammeln, die direkten Kundenkontakt haben. Dazu gehören unser Dialog Center, wo ich Kundinnen und Kunden telefonisch betreut habe, sowie die Baufinanzierung und die Beratung von Mittelstands- und Privatkunden.

Ich habe sehr schnell gemerkt, dass mir vor allem die Beratung sehr viel Spaß macht. Der direkte Kontakt, das Vertrauen der Menschen und das Gefühl, gemeinsam gute Lösungen zu finden, das waren für mich die Gründe, weshalb ich die Tätigkeit als Kundenberater vertiefen mochte.

Während meiner Ausbildungszeit zum Bankkaufmann habe ich nicht nur fachlich viel gelernt, ich bin auch als Mensch gewachsen und habe meine persönlichen Kompetenzen deutlich weiterentwickelt. Insbesondere habe ich an Selbstsicherheit und Selbstvertrauen gewonnen. Dank meiner verbesserten Kommunikationsfähigkeit und Menschenkenntnis gelingt mir heute ein souveräner Umgang mit den unterschiedlichsten Kundengruppen.

Einstieg in den Job als Privatkundenberater

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung bin ich im Juni 2023 direkt als Privatkundenberater gestartet und konnte dort zwei Jahre lang wertvolle Erfahrungen sammeln.

Banken teilen ihre Kundschaft in verschiedene Gruppen auf, damit sie allen die beste Beratung bieten können. Meine Aufgabe war es, Leute zu beraten, die zum Beispiel ein Girokonto eröffnen, Geld sparen oder einen Kredit für ein Auto oder die erste eigene Wohnung brauchten. Das ist ein super Bereich, um bei einer Bank anzufangen. Man trifft viele verschiedene Menschen und lernt schnell sehr viel Neues.

Mein Start als Privatkundenberater lief richtig gut! Ich durfte sofort in einer großen Filiale arbeiten, wo immer viel los ist. Dadurch habe ich meine Aufgaben schnell gelernt und durfte schon früh wichtige Dinge selbst erledigen. Das gab mir nicht nur Sicherheit, sondern hat mich gleichzeitig motiviert, weiter Gas zu geben.

Wenn man als Kundenberater anfängt, besonders in diesem vielseitigen Bereich, wo es um die täglichen Bankgeschäfte geht, hat man wirklich gute Chancen. Man kann gut in der Bankbranche starten und eine spannende Karriere beginnen.

Javad während seiner Arbeit als Privatkundenberater, sitzend am Schreibtisch

Mein nächster Karriereschritt

Seit Juni 2025 bin ich in der Beratung von Kunden mit erhöhtem Anlage- und Finanzierungsbedarf – ein Schritt, der mich fachlich wie persönlich weitergebracht hat. Mit meinem Wechsel sind meine Aufgaben noch spannender geworden. Ich führe jetzt öfter Anlagegespräche, bereite individuelle Anlagekonzepte vor und beschäftige mich intensiver mit dem Thema Wertpapiere. Gerade dieser Bereich macht mir besonders viel Spaß, weil man gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden langfristige Pläne entwickeln kann.

Aussicht: Bankfachwirt und BWL-Studium

Parallel zu meiner Tätigkeit als Privatkundenberater absolviere ich derzeit meine Weiterbildung zum Bankfachwirt. Danach werde ich mein BWL-Studium mit Schwerpunkt auf Finanzen weiterführen, welches ich zugunsten des Bankfachwirtes kurz pausiert habe. Ich habe klare Ziele vor Augen und auch wenn der Weg anspruchsvoll ist, weiß ich, warum ich ihn gehe. Am Ende lohnt sich jeder Schritt.

 



Hinterlasse eine Antwort