Da ist Musik drin: Die ersten 100 Tage Ausbildung bei der Vereinten Volksbank
Hallo, wir sind Louis und Max, beide 20 Jahre alt. Am 1. August 2025 haben wir unsere Ausbildung bei der Vereinten Volksbank gestartet: Louis in Dorsten am Südwall, Max in Dorsten-Holsterhausen. Die Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau ist eine intensive Mischung aus Finanzdienstleistung und Schule, aber auch einem Konzert, bei dem man selbst auf der Bühne steht. Man lernt alles: Abteilungen, Abläufe, Kundenkontakt – und gleichzeitig, wie man selbst im Finanzdschungel nicht den Überblick verliert. Hier gibt’s den Remix der ersten 100 Tage unserer Ausbildung! 😉

Louis erzählt: die Einführungswoche in Dorsten
Gestartet ist alles mit einer Einführungswoche in der Hauptstelle der Volksbank am Südwall. Die ersten Tage fühlten sich an wie das Vorspiel vor einem großen Auftritt: Laptops und Tablets wurden verteilt, uns wurden die verschiedenen Arbeitsbereiche vorgestellt und wir merkten schnell: Jeder Bereich und jede Abteilung sind ein kleines eigenes Universum. Und jede und jeder spielt eine wichtige Rolle im großen Ganzen.
Dann kam der Moment, den man nicht vergisst: Wir lernten die Vorstände und weitere Führungskräfte der Vereinten Volksbank kennen. Menschen, die Entscheidungen treffen, aber auch zuhören, erklären, motivieren. Man spürt, dass jede Meinung zählt und dass wir Azubis wirklich dazugehören. Eine inspirierende Erfahrung an einem Ort, an dem man wachsen darf. Denn auch unsere Vorstände haben mal als Auszubildende bei uns angefangen.
Zum Abschluss der Einführungswoche stand ein Teambuilding-Event auf dem Plan. Klingt nach albernen Spielen im Kreis, war es aber nicht. Eher wie eine Probe für die echte Welt: miteinander arbeiten und lachen, Herausforderungen meistern, Verantwortung übernehmen.
Max berichtet: die ersten Wochen in Holsterhausen
In Dorsten-Holsterhausen starteten meine ersten 100 Tage der Bankausbildung. Das war für mich tatsächlich wie das Vorprogramm eines kleinen Indie-Konzerts: nah, ehrlich und ein bisschen aufregend – aber genau deshalb richtig.
Vorher bestand der Bankalltag aus Klischees: aus Pressemitteilungen, irgendwo zwischen Börsenfilm und Tagesschau. In Holsterhausen wurde all das freundlich entlarvt. Meine Halbwahrheiten verschwanden schneller als falsch abgeheftete Unterlagen. Plötzlich war ich mittendrin: Neues lernen, Erfahrungen sammeln, Menschen kennenlernen.
Holsterhausen war für mich der sanfte Start. Ein Proberaum, in dem andere nicht nur vormachen, sondern deine Unsicherheit so unauffällig in Motivation umwandeln, dass du es erst später merkst.

Berufsschule & Intensivseminar (Louis)
Dann ging es nach Münster ins GenoKolleg, unser erster zweiwöchiger Schulblock. Zwei Wochen, in denen man gemeinsam lebt, lacht, lernt. Frühstück, Mittagessen, Abendessen – alles perfekt organisiert und mit vielen Freiheiten. Unterricht in Bankbetriebslehre, Wirtschafts- und Sozialprozessen. Manchmal trocken auf dem Papier, aber lebendig, sobald man die Theorie auf die Praxis bezieht.
Nachmittags: Münster erkunden, gemeinsam Zeit verbringen. Oder einfach im GenoKolleg die Konsolen, Billard und Tischtennis ausprobieren, bevor es wieder an die Lerninhalte geht.
Direkt im Anschluss folgte das erste Intensivseminar in Reken, zusammen mit Azubis anderer Volksbanken Raiffeisenbanken aus der Umgebung: eine praxisorientierte Woche mit Gruppenarbeit und vielen neuen Eindrücken. Es ging nicht nur um Banktheorie, sondern auch um die Zusammenarbeit im Team.
Und dann merkt man: Eine Bankausbildung geht über Zahlen und Abteilungen hinaus. Sie ist gemeinsam lachen, diskutieren, etwas schaffen, wachsen, Vertrauen bekommen und spüren, dass man in einem Team angekommen ist, das einem zutraut, Großes zu leisten.
Zweiter Einsatzort: Unsere Hauptstelle (Max)
Dann kam der Schnitt. Neue Szene, neuer Sound. Südwall, Dorsten, Hauptstelle. Wenn Holsterhausen Indie-Musik war, dann ist der Südwall der Headliner eines Festivals. Abendprogramm, großes Licht. Alles ein bisschen lauter, schneller, geschäftiger.
Zuerst dachte ich: Das wird wild. Aber dann wurde es einfach richtig gut. Niemand erwartet Perfektion, niemand schaut streng, wenn du Fehler machst. Mir wurden die Abläufe gezeigt und man ließ mich ausprobieren.
Hier bin ich keine Randnotiz, kein Azubi im Off. Hier werde ich eingebunden und ernst genommen. Ich stehe im Licht mit echtem Publikum. Die Kolleginnen und Kollegen sind wie eine Band, die genau weiß, wann sie dir den Einsatz zuspielt, bevor du aus dem Takt gerätst.

Jetzt merken wir: Die Bankausbildung bei der Vereinten Volksbank ist kein Plan B. Das hier ist ein echter Start. Ein Ort, an dem wir wachsen können.

Und wir? Wir stehen mittendrin und freuen uns auf die nächsten 100 Tage unserer Ausbildung!