Berufsschule für Bankkaufleute: Blockunterricht vs. wöchentlicher Unterricht

Veröffentlicht am 15.02.2024

Die Ausbildung als Bankkaufmann/-frau bei den Volksbanken Raiffeisenbanken ist vielseitig und erfordert sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrung. Du tauchst ein in spannende Themen wie Finanzen, Recht, Kundenberatung und vieles mehr. Aber wie lernt man das am besten? 🤔 Die Vermittlung der Theorie kann sowohl in Blockform als auch in Form von wöchentlichem Unterricht in der Berufsschule stattfinden. Beide Unterrichtsarten weisen ihre eigenen Vor- und Nachteile auf. Hier erfährst du die Unterschiede!

Blockunterricht: Konzentrierter Stoff in intensiven Lernphasen


Der Blockunterricht zeichnet sich durch konzentrierte Unterrichtsphasen aus, in denen du über mehrere Wochen hinweg intensiv in der Berufsschule präsent sein wirst. Dieser Ansatz ermöglicht es, sich eingehend mit den Lehrinhalten zu befassen und fördert eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff. Dies kann besonders bei komplexen Themen wie Finanzen und Recht von Vorteil sein. Ein weiterer Vorteil des Blockunterrichts besteht darin, theoretische Kenntnisse aus dem Berufsschulunterricht direkt nach Abschluss des Lehrblocks auf die reale Arbeitswelt zu übertragen und das Verständnis für die praktische Anwendung des Gelernten zu fördern.

Allerdings kann der Blockunterricht als anstrengend empfunden werden. Die Fülle an Lehrinhalten und die Konzentration auf einen begrenzten Zeitraum erfordern eine gute Selbstorganisation und Motivation, um mit dem Tempo des Unterrichts Schritt zu halten. Zudem kann es schwierig sein, nach einer längeren Pause zwischen den Unterrichtseinheiten den roten Faden der Lehrinhalte wieder aufzunehmen und beizubehalten.

Wöchentliche Berufsschule: Regelmäßiges und strukturiertes Lernen im Takt


Im Gegensatz dazu steht der wöchentliche Besuch der Berufsschule. Hier werdet ihr meist ein bis zwei Tage in der Woche in der Berufsschule präsent sein. Diese Form des Unterrichts bietet eine regelmäßige Struktur, die es euch ermöglicht, das Gelernte kontinuierlich zu vertiefen und anzuwenden. Der regelmäßige Kontakt mit den Lehrinhalten kann dazu beitragen, dass ihr den Stoff besser verinnerlichen und euch nachhaltiger damit auseinandersetzen könnt. Ebenfalls steht der theoretische Lerninhalt im ständigen Wechselkontakt zur Praxis-Umsetzung in deiner Bank.

Andererseits kann die regelmäßige Struktur als monoton oder weniger flexibel wahrgenommen werden. Außerdem kann es dir schwerer fallen, die gelernten Inhalte in die Praxis umzusetzen, da das notwendige Wissen zu einem Themenkomplex erst nach und nach beigebracht wird, weshalb es erst nach längerer Zeit in seiner vollumfänglichen Gänze ersichtlich und anwendbar wird.

Lehrplan in der Berufsschule


Der Lehrplan für angehende Bankkaufleute umfasst verschiedene Fächer, die speziell für deinen zukünftigen Beruf als Banker maßgeschneidert sind. Dazu gehören Unterrichtsfächer wie Finanzwirtschaft, Bankbetriebslehre, Rechnungswesen, Wirtschafts- und Sozialkunde, aber auch Business Englisch oder Datenverarbeitung. 📊📝 Diese Fächer sind entscheidend, um ein umfassendes Wissen für die Bankenbranche zu erlangen und die erforderlichen Kompetenzen für die Berufsausübung zu erwerben.

Wenn dieser Beitrag euer Interesse geweckt hat, werft gerne einen Blick in unseren Ausbildungscheck: Ausbildung als Bankkaufmann/-frau für weitere Einblicke.

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