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Jonas‘ Weg über das Praktikum zum Wunschberuf

Hallo zusammen,

mein Name ist Jonas, ich bin 20 Jahre alt und seit August 2019 Auszubildender zum Bankkaufmann. Wie euch der Titel schon verrät, bin ich über ein Schülerpraktikum an meinen Wunschberuf bei der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen eG gekommen.

Als mir während des Abiturs die Möglichkeit eines Praktikums geboten wurde, war mir schnell klar, dass es etwas mit Finanzen und dem Kontakt zu den Menschen in meiner Region zu tun haben sollte. Die Entscheidung fiel somit nicht ohne Grund auf meine heimische Bank. Da mein Nachbar bei der Volksbank arbeitet, verlief die Bewerbung für den Praktikumsplatz sehr unbürokratisch und persönlich. Ein kurzes Anschreiben sowie meinen Lebenslauf mit aktuellem Zeugnis in eine Mappe gepackt und ab in den Briefkasten. Bereits kurze Zeit später wurde der Vorstellungstermin telefonisch mit der Ausbildungsleiterin abgemacht und schon saß ich auf dem Bürostuhl in der Bank.

Im Gespräch redete ich dann über meine Person und anschließend über meine Erwartungen an das Praktikum. Auch hier lief alles sehr ungezwungen ab und die Ausbildungsleiterin erzählte, dass sie ebenfalls ein Praktikum bei der Volksbank als Karrierestartpunkt genutzt hat.

Zu Beginn meines Praktikums besprach ich mit der Ausbildungsleiterin zunächst den Ablauf der kommenden zwei Wochen und sie erzählte mir noch mehr über die Volksbank. Nachdem ich den Mitarbeitern vorgestellt wurde, ging es schon zum Schalterbereich. Dort stand ich in den ersten Tagen zusammen mit den Service-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen, um die Kunden unterstützend zu beraten und ihnen ihre Wünsche zu erfüllen. Gerade zu Beginn lernt man viel über die Bank, zum Beispiel wie einfache Ein- / Auszahlungen, Überweisungen oder Geldautomaten funktionieren. Neben den fachlichen Aspekten gefielen mir sowohl die freundliche Stimmung unter den Kollegen und Kolleginnen als auch gegenüber den Kunden am meisten.

Ich – als vermeintlich „kleiner“ Praktikant – wurde als ganz normaler Kollege behandelt, sei es vor dem Kunden oder beim gemeinsamen Essen in der Pause. Nachdem ich die grundlegenden Aufgaben am Schalter verstanden hatte, durfte ich bei Anwesenheit einer Mitarbeiterin Kunden schon mit kleinen Anliegen, wie einer Ein- oder Auszahlung, selbst bedienen.

In der zweiten Woche kam ich dann in die internen Abteilungen und durfte erfahren, was hinter den Kulissen geschieht. Von Montag bis Mittwoch wurde ich im Zahlungsverkehr eingeteilt und an den darauffolgenden zwei Tagen in der Marktfolge Passiv. Im Zahlungsverkehr wurde mir viel zum Thema Überweisungen im In- und im Ausland gezeigt. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen habe ich Überweisungen von Firmenkunden ins Ausland getätigt. Außerdem überprüften wir die Überweisungen, die von den Mitarbeitern im Kundenverkehr getätigt wurden. In der Marktfolge Passiv drehte sich dann alles um die Kundeninformationen in unserem Computersystem. Hier prüfte ich Ausweise, Adressen, Vollmachten und vieles mehr.

Nach meinem Praktikum stand für mich fest, dass ich hier unbedingt meine Ausbildung machen möchte. In meinem Abschlussgespräch wurde mir gesagt, wann ich mich am besten bewerben soll. Diesem Rat folgte ich und wurde zum Bewerbungsgespräch eingeladen, bei welchem ich direkt die Zusage bekam und somit meinen Schulabschluss mit sicherer Bankausbildung im Rücken absolvieren konnte. Dieser unbürokratische Weg überraschte mich positiv und ist vermutlich ein weiterer Grund dafür, dass ich jetzt hier sitze und als Auszubildender diesen Blogbeitrag verfassen darf. Ich war so überzeugt, dass ich mich nirgendwo anders bewarb. 😊

Ich kann euch nur raten, traut euch ein Praktikum zu machen! Ihr lernt in den wenigen Wochen, wie vielfältig der Beruf eines Bankers ist und könnt euch sicher sein, dass eine Ausbildung bei der Volksbank ein richtiger Schritt in eurer beruflichen Karriere sein wird.

Mit besten Grüßen

Jonas

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