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Azubi-Buddy-Programm bei der Volksbank Rhein Lippe

Hi,

ich bin Kevin Masurat und befinde mich derzeit im dritten Ausbildungsjahr bei der Volksbank Rhein-Lippe eG. Bei unserer Bank geben wir unseren Azubis direkt zu Beginn mit unserem Azubi-Buddy-Programm eine wichtige Starthilfe, um sie bestmöglich auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Dass sich unsere jungen Banker bei uns wohl fühlen, ist uns sehr wichtig. Nach einer Einführungswoche, in der es erste, wichtige Infos rund um unsere Bank, die Finanzwelt und die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken gibt, geht es mit dem ersten Einsatz vor Ort in den jeweiligen Bankfilialen los. Ein Azubi aus einem höheren Ausbildungsjahr übernimmt in den ersten Wochen die Patenschaft und begleitet die Neuen zusätzlich zu den erfahrenen Kollegen vor Ort. Der Pate steht für alle Fragen bereit und gemeinsam werden die ersten Schritte im Austausch mit den Kunden gemeistert. Auch die unterschiedlichen Prozesse in der Bank werden erklärt.

Die Idee mit den Azubi-Buddys finde ich selbst „goldwert“. Auch ich habe damals zu Beginn der Ausbildung von meinem Paten Patrick viel lernen dürfen. Gleich am ersten Tag zeigte er mir die Besonderheiten der Bankfiliale, wie z.B. den Kundentresor oder die Schließfächer.

Danach tasteten wir uns langsam an das Bankgeschäft heran. Wie melde ich mich am Telefon? Was ist das Bankgeheimnis? Mit welchen Programmen arbeitet man eigentlich in der Bank? Welche Bandbreite an Dienstleistungen bieten wir an? Auf diese Fragen (und noch viele mehr) habe ich so direkt eine Antwort bekommen, und konnte dadurch viel lernen.

Morgens, bevor der Servicebereich die Türen öffnete, haben wir gemeinsam die Automaten überprüft, die Überweisungs- und Briefkästen geleert und nachgesehen, ob alles für den Tag vorbereitet ist. Im alltäglichen Bankgeschäft schaute ich über Patricks Schultern und lernte so mit den Systemen umzugehen. Er hat es vorgemacht, ich habe es nachgemacht. Das hat sehr gut funktioniert.

Über den Tag verteilt haben wir gemeinsam die verschiedenen Kundenanliegen gelöst. Das hat wirklich Spaß gemacht, da auch einige Kunden mit Humor und Verständnis an mich, als Neuling, herangetreten sind und man so auch zu netten Gesprächen kam. Als neuer Azubi mit seinem Paten wurden wir als „doppelte Kompetenz“ bezeichnet. In den regionalen Bankstellen begegnet man vielen Menschen aus der Nachbarschaft, dem Freundes- oder Familienkreis. Diese Nähe zu den Kunden finde ich super!

Vor dem Feierabend haben wir uns zusammengesetzt und über die Begriffe, die ich mir über den Tag verteilt aufgeschrieben habe und über die ich noch nicht viel wusste, gesprochen. Wie funktioniert ein Bausparvertrag? Oder was ist ein Freistellungsauftrag? So habe ich mit der Zeit gemerkt, wie die Liste immer kleiner wurde. Von Woche zu Woche wurde ich selbstständiger.

Letztes Jahr wurde ich selbst Pate unserer neuen Auszubildenden Laura und durfte diese Rolle ausfüllen. Im Voraus habe ich mir schonmal einige Themen überlegt, die man ihr von Tag zu Tag näherbringen könnte. Auf der anderen Seite zu sitzen war sehr spannend, ich gab ihr viele Tipps und war überrascht über den Fortschritt, den sie im Laufe unseres gemeinsamen Einsatzes erzielte.

Beide Seiten der Patenschaft haben mir persönlich sehr weitergeholfen, nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich. Wie es ist, auch mal der „Lehrer“ zu sein, allerdings auf eine lockere Art und Weise.

Kevin Masurat

 

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