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100 Bewerbungen in einem Jahr: Diese Azubis wollten es wissen!

Hey! Ich bin Franziska, 23 Jahre alt und Auszubildende im 1. Lehrjahr bei der Volksbank Mittweida eG. Vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass es für viele Banken immer schwieriger wird, passende Bewerber für die Ausbildungsplätze zu finden. Auch bei uns ist das spürbar. Wie kann man junge Menschen von dem Bankenberuf begeistern?

Wir, die Azubis der Volksbank Mittweida eG, bekommen jedes Jahr ein Projektthema, welches wir selbst planen, organisieren und durchführen. Im letzten Jahr hieß das Thema: „Azubis werben Azubis“. Ziel war es, 100 Bewerbungen für unsere Ausbildung oder das duale Studium hervorzubringen. Nach der Verkündung des Projektthemas brodelte es schon in den Köpfen und jeder wollte seine Ideen einbringen. Doch zuerst musste ein Plan her. Wer übernimmt die Leitung? Wie gehen wir an die Sache heran? Was machen wir zuerst? Viele Fragen, die zu klären waren. Meine Azubi-Kollegen Hannes und Vanessa übernahmen die Projektleitung. Wir haben dann verschiedene Teilgruppen gebildet, damit sich jeder auf eine Maßnahme konzentrieren konnte und sich nicht jeder mit allem beschäftigen musste.

Wir hatten sofort zwei Ideen: In Schulen Vorträge zu halten und auf unseren Social Media Accounts einen Einblick in unseren Azubialltag zu geben. Die Vorträge kamen sehr gut bei den Schülern an. Unser Ziel war es, dass die Schüler mehr mit der Bank in Berührung kommen. Es war also eine Art Aufklärungsstunde, verknüpft mit der Vorstellung unserer Ausbildungsmöglichkeiten. Wir haben mit den Schülern besprochen, warum sie die Bank überhaupt brauchen, warum sparen wichtig ist und warum man Schulden vermeiden sollte. An der Mitarbeit der Schüler haben wir gemerkt, dass das Thema sehr wichtig ist.

Wie abwechslungsreich und vielfältig unsere Ausbildung ist, haben wir mit Videos, Bildern und Boomerangs auf Facebook und Instagram gezeigt. Es war schon eine kleine Herausforderung immer neue Ideen zu finden, aber mit der Hilfe unserer Marketingabteilung hat das prima geklappt. Die Mädels haben uns nicht nur bei der Ideenfindung geholfen, sondern uns auch bei der Umsetzung unterstützt.

Probleme kennen wir nicht? Oh doch! Während des Projekts gab es auch Stolpersteine. Wir haben währenddessen erst mitbekommen, wie schwierig es sein kann, neben den alltäglichen Aufgaben selbstständig ein Projekt zu planen und durchzuführen. Leider haben wir die magischen „100“ nicht erreicht, dafür aber viel an Erfahrung dazu gewonnen. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass eine rechtzeitige und realistische Planung das A und O für ein erfolgreiches Projekt ist. Dieser Punkt ist womöglich auch ein Grund dafür, dass wir das Ziel nicht erreicht haben. Es war schon eine Herausforderung, die genaue Mischung zwischen Absprachen, Terminen und Planung zu finden.

Um unsere Bewerberzahlen weiterhin hochzuhalten, möchten wir Azubis auf unseren Social Media Kanälen weitere Einblicke aus unserem Alltag geben. Auch die Schulvorträge werden wir beibehalten – so können uns die Schüler direkt fragen, was sie an der Bank und Ausbildung interessiert. Wer, wenn nicht wir, können am besten zeigen, wie abwechslungsreich und spannend unser Beruf ist. Bis man die Sichtweise der Menschen zum Bankberuf in den Köpfen verändert, muss noch viel daran gearbeitet werden.

Abschließend kann ich sagen, dass das Projekt uns als Team zusammengeschweißt und jeder seine Stärken und Schwächen herausgefunden hat. Aus Fehlern lernt man – die Erfahrungen nehmen wir mit für unser neues Projekt, welches schon bald bekanntgeben wird. Wir sind gespannt! Macht‘s gut, bis bald!  😊

 

 

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