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Anzug war gestern! Neuer Dresscode bei der Volksbank Ruhr-Mitte eG

Hallo zusammen,
ich bin Noah Scholz, 20 Jahre alt und seit August 2017 Auszubildender bei der Volksbank Ruhr Mitte. Mein Ausbildungsplatz liegt im schönen Ruhrgebiet. Unsere Region steht für das Zusammenspiel von Tradition, Wandel und Veränderung. Letzteres trifft auch auf die Welt der Banken zu. In den vergangenen Jahren hat sich der Arbeitsalltag bei uns spürbar verändert. Insbesondere digitale Neuerungen spielen hier eine Rolle.

Doch auch andere Entwicklungen verändern den Bankalltag. In einer Mitarbeiterbefragung im vergangenen Jahr wurden Themen definiert, die aus Mitarbeitersicht Verbesserungspotenzial aufweisen. Seitdem gibt es das „Culture-Lab“, ein aktuell achtköpfiges Team aus Querdenkern verschiedener Bereiche der Bank, das sich mit Fragen und Innovationen der Unternehmenskultur beschäftigt. Ihr erstes Projekt: Eine neue Kleiderrichtlinie!
Die Mitarbeiterbefragung ergab nämlich auch, dass es den Wunsch nach einer neuen, einheitlichen Kleiderregelung gibt und dass der klassische Anzug nicht mehr zeitgemäß ist.

Der neue Kleidungsstil erlaubt uns nun eine abwechslungsreichere Gestaltung unseres Erscheinungsbildes. Wo früher die Frage nach einer grauen oder einer blauen Krawatte aufkam, bestehen nun viel mehr Möglichkeiten. So können die Herren nun Chino- oder Anzughosen, Hemden kurz- oder langärmlig mit beispielsweise einem gestrickten Pullover oder einem Sakko kombinieren. Auch die Kolleginnen freuen sich über die Erweiterung der Businessgarderobe. Die Auswahl reicht von Jeanshosen, über dezent gemusterte Blusen und Shirts bis hin zu Kleidern und Röcken. Wer sich jedoch im „klassischen“ Outfit eines Bankers am wohlsten fühlt, dem ist auch das vorbehalten. Als goldene Regel gilt: „Kleide dich wie deine Kunden es von dir erwarten, aber behalte deine Identität!“ Einige Business No-Go’s haben allerdings weiterhin ihre Daseinsberechtigung. So gehören für uns zerrissene Hosen, sportliche Sneaker, sehr kurze und enge Sommerkleider, Holzfäller- oder Hawaiihemden, sowie Fanshirts oder Shirts mit großen Drucken weiterhin in den Freizeitbereich. Auch sollen ausgefallene Haarfarben vermieden, sowie Tattoos und Piercings weiterhin verdeckt werden.

Die Veränderungen kamen bei den meisten Kolleginnen und Kollegen gut an, da durch die variable Kleidervorgabe der morgendlichen Griff in den Kleiderschrank mehr Individualität bedeutet.

Meiner Meinung nach ist die neue Kleiderrichtlinie eine sehr gute Veränderung, da das standardisierte Auftreten von Bankern und Bankerinnen in Anzügen und Kostümen nicht mehr zeitgemäß ist. Es gibt heutzutage viele andere Optionen, um sich im Business-Bereich seriös und angemessen zu kleiden. Auch in der persönlichen Ansprache unserer Kunden wird diese Veränderung durchweg positiv gespiegelt. Außerdem nutzen bereits einige umliegende Banken unsere Errungenschaft als Denkanstoß für die eigene Auslegung der Arbeitskleidung. Auch ist die Neuerung der Richtlinie und die Ausweitung der Möglichkeiten eine extreme Entlastung an den heißen Tagen. Nun haben wir die Wahl, die Krawatte Zuhause zu lassen und gegebenenfalls nach dem kurzärmligen Hemd zu greifen. Auch die Feierabendgestaltung oder der Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb ist deutlich vereinfacht. Für mein jeweils angemessenes Wunsch-Outfit muss ich nicht mehr meinen halben Kleiderschrank mitnehmen. Wenn das mal keine Erleichterung ist! 😉

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