Von Prüfling zu Prüfling – Unsere Tipps für dich

Im Laufe unserer Ausbildung bekommen wir jede Menge an Wissen vermittelt. In der Bank, von Kollegen, in der Berufsschule und natürlich auch im Studium. Als Azubi versucht man sein Bestes, sich so viel wie möglich zu merken, um in der späteren Abschlussprüfung und im Berufsleben ein tolles Ergebnis abliefern zu können. Doch wie macht man das am besten?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten das Lernen anzugehen. Wir Azubis der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG und einige unserer frisch gebackenen Absolventen der letztjährigen Bankabschlussprüfung, haben mal unsere besten Tipps zum Lernen für dich aufgeschrieben.

Leon (18): „Sobald ich den Termin für einen Test kenne, schaue ich mir an welche Themen für den Test alle notwendig sind. Ich schreibe sie auf einen Zettel und mache mir aus diesem einen Lernplan, d.h. an welchem Tag ich wann und was lernen werde. Die letzten zwei bis drei Tage vor der Prüfung wiederhole ich dann alle Themen nochmal.“

Gioella (17): „Ich lerne am besten, wenn alles ordentlich ist. Denn wenn alles auf dem Tisch verteilt liegt, nehme ich das gerne als Ablenkung und räume lieber auf, anstatt zu lernen. Dadurch leidet natürlich die Konzentration. Daher ist mein Tipp an euch, nehmt euch am besten eine Stunde vor dem Lernen die Zeit und räumt euren Schreibtisch ordentlich auf, damit ihr auch wirklich konzentriert und ohne Ablenkung lernen könnt.“

Jessica (17): „Wiederholen und Abfragen, das ist meine Devise. Bereits in meiner Schulzeit habe ich dieses Motto befolgt. Ich wiederhole an den Tagen vor der Prüfung meine zusammengefassten Lernmaterialien mehrmals am Tag. Manchmal auf der Couch, manchmal beim Essen oder einfach, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe. Und von Mal zu Mal fällt mir auf, dass ich mehr von dem Gelernten in Erinnerung behalte. Wenn ich mir sicher bin, dass ich fast alles kann, lasse ich mich am Ende noch einmal von meinen Eltern oder meinem Partner abfragen. Diese markieren dann die Stellen in meinen Unterlagen, bei denen ich mir noch unsicher bin.“

Michael (20): „Neben dem Lernen ist Sport sehr wichtig. Deswegen gehe ich zwischendurch gerne eine Runde joggen, um einfach mal abzuschalten. Dabei kann man sich gedanklich wieder neu sortieren und überschüssige Energie abbauen. Das hat mir bislang immer sehr geholfen. Danach konnte ich mich wieder entspannt und ausgeglichen weiter auf die Prüfung vorbereiten.“

Jule (18): „Wen setzt das Lernen vor einer großen Abschlussprüfung nicht unter Druck? Wo und wie soll man nur anfangen? Hierzu mein Tipp: Fasst kontinuierlich die Themenblöcke nach Abschluss in der Berufsschule zusammen. Am besten funktioniert das für mich, wenn ich es bildhaft in einer Mindmap darstelle. Somit habt ihr direkt vor der Prüfung nur noch einen einzigen Ordner mit den eigenen Zusammenfassungen und dadurch einen schnelleren Überblick. Dies vermeidet Chaos im Kopf.“

Celina (19): „Pausen sind wichtig. Genauso wichtig wie die Lerneinheiten selbst. So kannst du Konzentration und Aufmerksamkeit erhalten und Lernblockaden vermeiden. Plane deshalb ausreichend Zeit für Pausen ein. Aber Pause ist nicht gleich Pause. Überlege dir wie du deine Pausen für dich nutzen möchtest. Ich persönlich verlasse dafür immer den Ort, an dem ich gerade lerne und gehe eine Runde spazieren, um neue Energie zu tanken.“

Melissa (19): „Am besten lerne ich, wenn ich Prüfungen aus den Vorjahren mache. Ich bearbeite dazu die alten Aufgaben und kontrolliere danach mein Ergebnis mit den Lösungen. Dadurch lerne ich die Prüfungsaufgaben besser kennen und weiß ungefähr, was mich in meiner eigenen Arbeit erwarten wird.“

Fabian (20): „Lernen wie im Schlaf. Ich habe in der Zeit meiner Prüfungsvorbereitung versucht, mindestens neun Stunden am Stück zu schlafen. Im Schlaf trennt das Gehirn zwischen unwichtigen und wichtigen Informationen. Während der Nacht gelangt ein Teil (der mit den wichtigen Informationen) ins Langzeitgedächtnis. Ausreichender Schlaf ist deshalb ein wichtiger Schlüssel zur bestandenen Prüfung!“

Janine (17): „Ich plane mir ausreichend Zeit zum Lernen ein. Unser Gehirn braucht Zeit und Struktur, den Lernstoff zu bewältigen. Sieben Tage für eine Klassenarbeit einzuplanen, ist ein guter Richtwert. Am Anfang steht die Vorbereitung im Fokus, erst dann kommt die aktive Lernphase, danach die Wiederholungsphase und am Ende die Überprüfungsphase.“

Vanessa (18): „Während des ganzen Prüfungsstresses darf man nicht vergessen, sich selbst für die getane Arbeit zu belohnen. Ich habe die Abschlussprüfung bereits im November 2018 erfolgreich absolviert und mir hat es sehr geholfen, mir immer ein Tagesziel zu setzen welche Themen ich heute lernen möchte. War das geschafft, habe ich mich selbst belohnt: ein Shoppingtrip zusammen mit meiner besten Freundin, ein Bowlen mit Freunden oder ein entspannter Filmabend. So konnte ich wieder abschalten und habe nicht immer an die bevorstehende Prüfung gedacht. Das hat für den nächsten Tag wieder frischen Schwung gegeben.“

Anna-Lena (22): „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele. Dieses Motto ist auch beim Lernen hilfreich. Wenn eine Prüfung bevorsteht, treffen sich einige meiner Freunde und ich in einer Lerngruppe. Versteht einer von uns einen Teil des Lernstoffes nicht, kann meist mindestens ein anderer das Thema erklären und weiterhelfen. Dazu kommt ein weiterer riesiger Vorteil: Zusammen macht das Lernen viel mehr Spaß als allein.“

 

Hast du noch einen weiteren Tipp? Dann teile ihn doch gerne mit uns in den Kommentaren. 🙂

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