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Immobilienmaklerin für eine Woche

Wer hat einen noch schlechteren Ruf als ein Banker?

Richtig, der Immobilienmakler.

Warum? Mit einem schicken Auto fährt er zum Kundentermin, sperrt die Haustür auf, schlendert einmal mit seinen Kunden durch das Objekt und kassiert für diese „Arbeit“ eine dicke Provision. So lautet zumindest das böse Klischee. 😉 Doch ist da wirklich was Wahres dran?

Im Rahmen meiner Ausbildung bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum bei RI-Immobilien zu machen. Das habe ich natürlich mal ausprobiert und da wir auf dem next Blog immer wieder zeigen, dass der Bankberuf nicht seinen Klischees entspricht, dachte ich mir, ich breche heute auch einmal eine Lanze für Immobilienkaufleute. 🙂

Was macht ein Immobilienmakler also wirklich?



Natürlich gehören Vermietung und Verkauf von Immobilien zur täglichen Arbeit der Makler. So weit also keine Überraschung. Sie sind aber vor allem auch Begleiter und Dienstleister während des ganzen Verkaufsprozesses. Für viele Menschen ist der Kauf einer Immobilie eine einmalige und besondere Situation, durch die viele Unsicherheiten und Fragen entstehen. Die Makler fungieren dabei als Berater bei der Objektfindung, besorgen die nötigen Unterlagen für die Finanzierung und unterstützen die Käufer bei der Übergabe und Übernahme der Immobilie.

Für jede Immobilie erstellen sie ein individuelles Exposé, mit Bildern und den wichtigsten Daten zum jeweiligen Objekt. Dieses wird dann an die Kunden verschickt, deren Suchwünsche mit dem Exposé weitestgehend übereinstimmen oder sie bewerben die Immobilien auch öffentlich im Internet. Ist eine Immobilie  auf dem Markt, klären die Makler alle eingehenden Anfragen und vereinbaren Besichtigungstermine.


Natürlich kümmern sie sich auch um die Verkäufer und Vermieter, indem sie ihnen das Organisatorische abnehmen und bei allen Fragen (auch in Sachen Finanzierung) zur Seite stehen. Sie leiten die entsprechenden Kontakte in die Wege und besorgen alle notwendigen Dokumente wie Grundbuchauszüge, Protokolle und Beschlüsse der Eigentümerversammlungen, Mietverträge und vieles mehr. Auch rechtliche Termine beim Notar werden gemeinsam vorbereitet und wahrgenommen.


Zu guter Letzt bleibt noch die Übergabe der Immobilie an die neuen Eigentümer oder Mieter. Oft begleiten Makler auch diesen Prozess und sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf auf beiden Seiten. Erst wenn wirklich alles „unter Dach und Fach“ ist, schließen unsere Immobilienmakler den Fall für sich ab.

Darüber müssen unsere Immobilienmakler auch schon mal Gutachten für Rechtsanwälte und Gerichte erstellen. Wenn jemand zum Beispiel seine Darlehensschulden nicht mehr tilgen kann, kann ein Gericht die Zwangsveräußerung einer Immobilie anordnen und ein Gutachter muss den Wert der Immobilie schätzen.


Mein Fazit: Hinter der Arbeit von Immobilienmaklern steckt viel mehr, als auf den ersten Blick klar wird. Der Job fordert eine gute Organisationsfähigkeit und viel Flexibilität. Dafür ist es, meiner Meinung nach, ein sehr abwechslungsreicher Beruf mit einer Vielzahl von Aufgaben. Falls du gerade in der Bewerbungsphase bist und ich dich neugierig gemacht habe, kann ich dir nur empfehlen (nach deinem Bankpraktikum natürlich 😉) einmal ein Praktikum als Immobilienmakler bzw. Immobilienmaklerin auszuprobieren. Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Spaß dabei!

Liebe Grüße, Anna-Lena

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3 Kommentare

  • Mert Yilmaz

    Hallo,

    TOP Artikel! Danke für die Aufkl

    23. November 2018 um 18:46
  • Mert Yilmaz

    Hallo,

    TOP Artikel! Danke für die Aufklärung.

    Kann man nach der Ausbildung zum Finanzassistenten/ Bankkaufmann ohne weitere Qualifikation Immobilienmakler werden?

    Vielen Dank

    LG
    Mert Yilmaz

    23. November 2018 um 18:49

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