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Ein Tag als Vorstand

Hallo Zusammen!

Mein Name ist Meriem Abderrahmane, ich bin 20 Jahre jung und absolviere zurzeit das zweite und letzte Ausbildungsjahr bei der Berliner Volksbank. Vor fast einem Jahr erhielt ich nach der Berufsschule einen Anruf von meiner Ausbilderin Frau Petra Hach. Sie fragte mich, ob ich es mir zutrauen würde, einen Tag lang den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Herrn Carsten Jung zu begleiten. Ich war total perplex und habe ihre Frage natürlich gleich bejaht. 😀

Wie es zu dieser Idee kam? Herr Jung wollte einem Auszubildenden zeigen, dass der Vorstand doch auch arbeitet und nicht nur seine Zeit in einem schönen Büro absitzt. #bankerklischee 😉

Herr Jung hatte geplant, dass ich ihn bei seinen Kundenterminen begleiten und dabei eventuell auch die Baustelle eines Kunden besichtigen könnte.
Leider hat das am Ende aufgrund von Schulzeiten, Sommerurlauben und anderen Projekten nicht geklappt. Anfang September bekam ich dann aber die Nachricht, dass ich in seinem Büro seine Termine miterleben und anschließend am Abend mit ihm zur Herbstbeiratssitzung aller Beiräte fahren dürfte.

Den 18. September 2017 durfte ich dann also an seiner Seite verbringen und ihm bei seinen Aufgaben über die Schulter schauen.
Für mich begann der Tag um 10 Uhr und endete schließlich gegen 21 Uhr. 😅 Ich war angespannt und wusste auch nicht wirklich, wie ich mich verhalten sollte.
Ich sorgte mich darum, dass ich möglicherweise unerwünscht war und nicht ernst genommen werden würde. Zudem kamen der Respekt vor der Person und die Furcht hinzu, dass ich einen schlechten Eindruck hinterlassen könnte und nach Dingen gefragt werden würde, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte.
So startete ich in den Tag und war am Vormittag bei einigen Terminen, die er mit verschiedenen Bereichsleitern führte, dabei. Obwohl jedem bewusst war, dass ich nicht wirklich viel von den dort besprochenen Themen verstand, merkte ich, dass es ihnen am Herzen lag, dass ich trotzdem etwas aus den Terminen mitnehme. So waren meine Bedenken also völlig unbegründet, was mir den übrigen Tag erheblich erleichterte.

Ich empfinde es als sehr ehrvoll, dass mir als erste Azubine die Chance gegeben wurde, dem Vorstand so „nah“ zu sein und ich mich so unmittelbar von meiner besten Seite zeigen konnte. Darüber hinaus durfte ich viele „hohe Tiere“ kennenlernen. Besonders gut verstand ich mich mit Herrn Jungs langjähriger Sekretärin Frau Claudia Renard. Mit ihr fuhr ich am Nachmittag zur Beiratssitzung und empfing die Gäste. Die Berliner Volksbank hat drei Beiräte. Die Beiräte sollen den Vorstand bei der Leitung der Bank unterstützen. Bei der Herbstbeiratssitzung wurden kurze Reden vom Vorstand gehalten, die Zukunft der Bank betreffend und welche Vorhaben geplant seien.

Zudem fand anschließend ein Gründerpitch statt. Bei diesem Gründerpitch präsentierten sich fünf unterschiedliche StartUp-Unternehmen. Anschließend durfte das „Publikum“ per SMS abstimmen, welches Unternehmen und welche Idee ihnen am besten gefallen hatte. Der Sieger erhielt ein Preisgeld von 500 Euro, welches er nun zum Ausbau seines Unternehmens nutzen kann. Das passt zur Berliner Volksbank, die zukünftig die Unternehmerbank Nr. 1 werden möchte. Mit einem anschließenden „Get-Together“ endete der Tag.

Ich denke durch den Tag mit Herrn Jung konnte ich einen breiteren Einblick in die Bankenwelt erhalten, da man oft sonst nur in das Filialgeschehen integriert wird. Ich denke, dass ich einige Abläufe nun besser verstehen kann. Und Vorstand sein, ist auf jeden Fall nicht ganz ohne. 😊

 

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2 Kommentare

  • Mirsad Berisa

    Sehr coole Idee 🙂🙂

    23. April 2018 um 11:16
  • Patrick Wermke

    Klasse Idee und Respekt für den Schritt!

    23. April 2018 um 16:28

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