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Auf zum „Direks“ – Jannik zu Besuch am GenoKolleg

Heute möchte ich euch von meinem Besuch als Botschafter in meiner Schule am GenoKolleg berichten und meine Botschafteraktivitäten so etwas transparenter darstellen. Zum Gespräch kamen unser Lehrer Herr Dieckmann und der Schulleiter Herr Leißing.

So wie wir momentan auf diversen Fachtagungen „next“ und unsere Ideen präsentieren dürfen, wurde ich darum gebeten, das Konzept und das Auftreten der Schule aus meiner Sicht zu reflektieren. Das GenoKolleg in Münster ist eine private Schule, die ich (sowie alle VB-Azubis) in Form von Blockunterricht und als Internat besuche. Ich kann dort schlafen, bekomme täglich Brot und tägliche Freizeitgestaltungen der Schule angeboten (Lasertag, Grillen am Kanal, Filmabende, etc.). Wer hier mehr wissen möchte, kann gerne die Internetseite des GenoKollegs (www.genokolleg.de) besuchen.

Naja, was habe ich bzw. haben wir bisher gemacht? Wir haben z.B. über die Entwicklung einer App für die Schule oder die Art der Gestaltung des Unterrichts im Zeitalter von Prüfungs-TV nachgedacht und überlegt: Hey, können wir hier etwas verbessern oder ist die momentane Situation doch ganz gut? Wie sieht es mit den Zimmern und den Klassenräumen aus, fehlt irgendwas, besteht ein Überangebot? Kommen wir im Zeitalter der Digitalisierung mit unseren Angeboten hinterher?

Momentan liest der Klassenlehrer den Schülern bei der Speisenvergabe alle Gerichte der Woche vor. Man kann dabei wählen zwischen einem Fleischgericht und einem vegetarischen Gericht – und die Schüler melden sich dann nach dem Prinzip „Montag möchte ich das, Dienstag das…“ und so weiter. Für die vegetarischen Gerichte gibt es zusätzlich unterschiedliche Chips (für jeden Tag eine andere Farbe). Ihr glaubt nicht, wie viel Verwirrung das bei Schülern stiften kann.

Man könnte jedoch auch einfach eine App schreiben, in der sich die Schüler ihr Gericht auswählen können und an dem jeweiligen Tag eine Pushnachricht bekommen: „Hey du Esel, heute gibt’s Fisch“. Man könnte auch ein Feedbacktool einbauen und den Schülern die Möglichkeit geben Verbesserungsvorschläge einzubringen. So wird Zeit gespart, es gibt weniger verwirrte Schüler und es wird für alle Beteiligten etwas bequemer.

Wie ihr vielleicht merkt, ist die Botschafterrolle ziemlich vielseitig und bietet spannende Aufgaben – wenn man sich engagiert und Spaß an der Arbeit hat, versteht sich. Man trägt Verantwortung und darf wirklich kreativ sein, sodass die Ausbildung zum Bankkaufmann (-frau) noch eine ganz andere Seite zeigt, als sich es einige vielleicht vorstellen können.

1 Kommentar

  • Isabell Baumgarten

    Lieber Jannik, total cool, dass die Schule sich auch selbst reflektiert. Lass uns wissen, ob aus den Anregungen etwas wird!

    28. Juni 2017 um 18:10

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